Früher gab es in Lana insgesamt 3 Schmieden, wovon eine auf dem Platz des heutigen Hotel Schwarzschmied stand. Diese Schmiede gehörte der Familie Egger. Es war die größte und erfolgreichste Wagen- und Hufschmiede in Lana. Die damalige Arbeitszeit lag täglich zwischen 3:00 Uhr in der Frühe und 22:00 Uhr abends.
Die Schmiede hatte eine eigene Stromversorgung über eine Turbine, die vom angrenzenden Bach angetrieben wurde. Hiermit wurden der Schwarzschmied, der Schwarzbauer und der angrenzende Wagner mit Strom versorgt. Nachdem im Ultental jedoch die Stauseen gebaut wurden, war keine Wassergarantie mehr gegeben. Die Turbine wurde stillgelegt und die Stromversorgung von den Etschwerken übernommen.
Beim Straßenbahnbau zwischen Lana und Burgstall wurde ebenfalls mitgearbeitet. Als nach dem 2. Weltkrieg die Zeit der Maschinen aufkam, ebbte das Geschäft immer mehr ab - es wurde kein Hufschmied mehr gebraucht. Man entschloss sich, die Schmiede zu verpachten. Dieser Pächter war ein ganz besonderer Schmied. Er konnte Ischiasleiden heilen. Hierfür wurde mit einer glühende Nadel zwischen zwei Zehen ein kleines Loch gebrannt. Zur genauen Positionierung diente eine Lehre aus Leder. Einige Tage wässerte die Wunde und die Angelegenheit war erledigt. Die Patienten sind heute noch nachweislich schmerzfrei. Die Behandlung war kostenlos gegen eine freiwillige Spende.
1981
Abriss der Schmiede, der Bach wurde unterirdisch geführt und das Hotel Schwarzschmied gebaut. Seit dieser Zeit wird das Hotel erfolgreich von Siegfried und Sieglinde Dissertori geführt. 2000
Bau einer neuen Hotelzufahrt und eines Freischwimmbeckens mit Salzwasserwhirlpool 2007
Erweiterung des Hauses auf ca. 60 Betten. Zur Erweiterung zählen ein neuer Eingangsbereich, 14 neue Doppelzimmer & Suiten, neues Hallenbad, Tiefgarage, Fitnessraum, Massage und Beauty;